Wichtig ist, bis ans Ende seiner Träume zu gehen.

JACQUES BREL

DRITTER PHILOWALK

Dritter Philowalk

TERMIN Samstag, 8. Oktober 2016
ZEIT 11 Uhr
TREFFPUNKT Aula bzw. auf der Rampe der Uni Wien

ANMELDUNG bei Dr. Henri Edel­bauer (Huhki; Henri Quelcun):
E-MAIL henri{.}edelbauer{ät}gmail{.}com
TELEFON +43 650/54 25 660

Nachdem »Philowalking« seit unserer Premiere 2009 langsam zum beliebten Gruppen-Denksport wird, legen wir im Herbst gleich mit doppelter Verve wieder los. Wir treffen einander wie gewohnt in der Aula bzw. auf der Rampe der Uni Wien, und zwar am Samstag, dem 8. Oktober 2016 um 11 Uhr! Diesmal hab ich mir, zusammen mit Ilse Bauch, ein paar heiße Themen im Kontext des »Wiener Kreises« vorgenommen: 

den Kampf der ersten Akademikerinnen um wissenschaftliche Anerkennung, Rassismus als »Denkbremse« der Ersten Republik sowie die faszinierende Spannung zwischen Logischem Empirismus und der »konkurrierenden« Lehre Freuds; ein letztlich fruchtbarer Dialog, verkörpert in der faszinierenden Mathematikerin, Physikerin und Psychoanalytikerin Else Frenkel, sowie im »enfant terrible« Wilhelm Reich, der – wie allgemein unbekannt – den »Verein Ernst Mach« durch seine präzis durchdachten Vorträge mitprägte. 

Noch stärker als beim letzten Philowalk werden wir auf die vergessenen Denkerinnen Wiens – um 1920 das globale Mekka der Philosophie -reflektieren: Olga Hahn, Rose Rand, Marie Reidemeister. Denn was ist das für eine »Heimat«, die ihre »großen Töchter« zwar nunmehr hymnisch besingt, aber nicht kennt? Wir werden bis etwa 14 Uhr durch die architektonischen und geistigen Gefilde streifen, wobei Ilse neue geschichtliche/kulturhistorische Aspekte dieser stürmischen Epoche – zwischen Franz Brentanos Ankunft und Schlicks Ermordung – präsentiert. Wer dann noch genug Neugier über hat: 

Es gibt im Anschluß an die intellektuelle Wanderung eine Plauderstunde über Schlicks Interpretation der Relativität und Einstein als »inspirierendes« Mitglied des Wiener Kreises. Und natürlich wird es auch wieder szenische Einlagen geben, wie den Disput zwischen Otto Weininger und Helene Druskowitz … Und schließlich wird es der erste Philowalk mit musikalischer Umrahmung – Patti Smith: »The case moritz schlick…«! 

Also: kommt zahl- und geistreich; der neue Folder und die Ankündigung in den Medien folgen in Kürze. Und: Es wird ein neues Hörbuch geben, dem wir alle gemeinsam unsere Fragen und Antworten anvertrauen. Auch das Hörbuch vom »Ur-Philowalk« ist noch erhältlich: Als Doppel-CD bei: office{ät}nagys{.}at  bzw.  02243/28 311. 

Saluti cordiali 
Huhki