Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.

BUCKMINSTER FULLER

GOLDEGGER DIALOGE
"Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche", sagte Mahatma Gandhi. Im Schloss Goldegg wird über das Gegenteil nachgedacht, über "Vertrauen und Risiko" und was heißt, "das Lebendige zu wagen".

“Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche”, sagte Mahatma Gandhi. Im Schloss Goldegg wird über das Gegenteil nachgedacht, über “Vertrauen und Risiko” und was es heißt, “das Lebendige zu wagen”.

 

GOLDEGGER DIALOGE 18. bis 21. Juni 2014

Vertrauen und Risiko – Das Lebendige wagen

Unter dem Motto “Gesundheit ist lernbar” widmen sich die 33. Goldegger Dialoge von 18. bis 21. Juni 2014 dem Thema “Vertrauen und Risiko – Das Lebendige wagen”. Den Eröffnungsvortrag hält Heini Staudinger (“Vertrauen – die Währung von morgen?”), als weitere Referenten sind u.a. Giovanni Maio, Elia Bragagna, Markus Hengstschläger und Niki Glattauer geladen.

In einer Zeit des schnellen Wandels, in der wir uns ohne Zweifel befinden, sind Anker und Verlässlichkeit besonders wichtig. Und wenn unser Lebenskonzept brüchig wird, wenn Zweifel, Angst, Unsicherheit entstehen, dann braucht es – Vertrauen. Nicht umsonst hat das Wort Vertrauen in den letzten Jahren eine so große „Aufmerksamkeits- und Erregungskonjunktur“ (Ute Frevert) erlebt. Wir müssen in unserer minutiös durchorganisierten modernen Gesellschaft laufend darauf vertrauen (können), dass die Dinge funktionieren und sich möglichst alle an vereinbarte Regeln halten.

Und wir wollen und müssen das erst recht, wenn es um persönliches Wachsen, um Beziehungen in Partnerschaft, Familie, Gemeinschaft, Arbeits- und Konsumwelt geht.

Aber: Wer sich selbst nicht vertraut, sich nichts zutraut, der findet auch schwer Vertrauen in seine(r) Umgebung.

Vertrauen ist – wie das gelingende Leben – ein Wagnis, es beinhaltet immer das Risiko, verletzt zu werden. Es soll daher nicht „blindes“ Vertrauen sein, wir müssen die Augen offen halten – nicht in einer Wachheit des Misstrauens, sondern in Achtsamkeit auf unserem Weg.

Wie entsteht Vertrauen in der Kindheit? Was brauchen Kinder, damit sie (Ur)-Vertrauen entwickeln können? Wie entwickeln zwei „Fremde“ Vertrauen in der Partnerschaft so, dass doch jeder noch sein Geheimnis bewahren kann? Wie fördern wir Vertrauenskultur in der Schule und am Arbeitsplatz? Wie entwickle ich Vertrauen bei Krisen und Krankheit, dass es jemals wieder gut wird?

Viele Fragen tun sich auf im Spannungsfeld von Vertrauen und Risiko – wir werden in Vorträgen, Diskussionen und zahlreichen Arbeitsgruppen bei den 33. Goldegger Dialogen Antworten darauf suchen.

33. Goldegger Dialoge
Mittwoch, 18. bis Samstag, 21. Juni 2014

Programm und weitere Informationen