FRAGE: Was halten Sie vom Beruf »Anlageberater«?

HARRY ROWOHLT: Ich kapiere ihn nicht. Wenn er soviel davon versteht, warum arbeitet er dann immer noch als Anlageberater?

REISEBERICHT
Es waren so viele Höhepunkte auf dieser Reise, die man einfach selbst erleben, spüren, riechen und hören muss … kein Foto kann dem gerecht werden.

Es waren so viele Höhepunkte auf dieser Reise, die man einfach selbst erleben, spüren, riechen und hören muss … kein Foto kann dem gerecht werden.

 

REISEBERICHT von Ingrid T., Juni 2015

Aus dem Reisetagebuch „Walking Safari Juni 2015“

Unzählige Eindrücke, Erlebnisse durfte ich in diesen Tagen genießen.

Als wir unsere erste Lodge erreichten, war die Tafel schon gedeckt und wir konnten uns zum Mittagstisch begeben. Ich war sehr überrascht, wie es unser Koch verstand, solch schmackhafte Mahlzeiten zuzubereiten und das mit einfachsten Behelfnissen. Er hat mindestens eine Haube verdient!!!

In der ersten Nacht wurde auch schon einer meiner Wünsche erfüllt: Der Sternenhimmel. Noch nie hab ich einen so mit Sternen übersäten Nachthimmel wie hier gesehen – auch die Milchstraße war deutlich zu erkennen … einfach nur traumhaft ….

Am nächsten Tag begann die Walking Safari. Und wir wurden auch gleich auf „Giraffenspuren“ im Sand aufmerksam gemacht. Und kurz danach konnten wir die ersten langen Hälse in der Ferne erspähen. In der Ferne zeigte sich auch der Ol Doinyo Lengai, der für uns richtungsweisend war. Während den Wanderungen durch unterschiedliche Landschaften hielten wir immer wieder Pausen ein um die Tierwelt rundherum zu betrachten. Immer wieder begegneten uns die Massai mit ihren Viehherden. Massai … die Perlen in der Landschaft hier …

Emmanuel erzählte uns viel vom Leben und auch den Problemen der Massai. Das hat mich einmal sehr nachdenklich schlafen gehen lassen. Wir mit unserer Zivilisation. Doch welch Wissen ist ihnen eigen …

Unsere Lodges waren hervorragend ausgewählt. Jeder Schlafplatz ein Juwel für sich!!! Jeder hatte eine andere Besonderheit zu bieten. Der Natur … den Geräuschen so nah zu sein … den Sonnenauf- und -untergängen …einmalig …

Prägend war auch die Schlachtung einer Ziege. Wir durften diesem Ritual beiwohnen und anschließend die beste geröstete Leber verkosten. Abends Sonnenuntergang vorm Abgrund eines Kraters ….überwältigend …

Was mich immer wieder sehr berührt hat, waren die Massaikinder, die uns gegenüber ihr Haupt gesenkt haben um unseren Gruß (Hand auf den Kopf) zu empfangen. Auch der Besuch der Boma von Emmanuels Massai-Familie ist sehr tief gegangen, wir durften in das Innere der Hütte und wurden dort eingeladen am Feuer mit ihnen Chai zu trinken … unbeschreiblich …

Meure, einer unserer Guides stimmte während des Gehens oft einen Gesang an, es sind andere Klänge, Töne, Laute als wir es gewohnt sind – sie gingen mir total unter die Haut …

Meure, Michelle und Nderkesi fehlten mir ab dem 6. Tag, die zwei Guides hatten mit Emmanuel während des Wanderns sichtbaren Spaß untereinander und Nderkesi unser geschmückter „Ober“ mit seinem Gruß „Karibu“ leider nicht mehr da ….

reisebericht_jun15_2Den Wildtieren kamen wir sehr nah – es waren unzählige Antilopen in der Serengeti … nur Weite und die Staubwolken unserer Jeeps … dann ein besonderes „Geschenk“: sicher 50 Geier machten sich über eine Antilope her … dahinter umkreisten Hyäne und Schakale das Geschehen … und wir waren hautnah dabei … Mit den „Buffalos“ auf (Zelt-)Tuchfühlung … Giraffen, Elefanten, Löwen und viele, viele andere Tiere … fast zum Angreifen … ein paradiesischer Frühstücksplatz im Ngorongoro Krater …

Es waren so viele Höhepunkte auf dieser Reise, die man einfach selbst erleben, spüren, riechen und hören muss … kein Foto kann dem gerecht werden. Dank Emmanuel und seiner ausgezeichneten Crew und unserer feinen Truppe war es eine unglaubliche, überwältigende, eindrucksvolle, faszinierende, erlebnisreiche, geheimnisvolle, tiefberührende, unvergessliche … und auch sehr lustige Zeit!!!