Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

GEORGE ORWELL, aus dem Nachwort zu „Animal Farm“

REISEBERICHT

Unsere Gruppe aus acht so herrlich verschiedenen Menschen hätte nicht besser zusammengesetzt sein können. Jede/r von ihnen hätte gefehlt, wäre sie/er nicht dabeigewesen.

 

REISEBERICHT von Heinz, Juni 2016

Schönes Miteinanderunterwegssein

Reisebericht Walking Safari Juni 2016

Gleich vorneweg: Unsere Gruppe aus acht so herrlich verschiedenen Menschen hätte nicht besser zusammengesetzt sein können. Jede/r von ihnen hätte gefehlt, wäre sie/er nicht dabeigewesen. Es war ein schönes Miteinanderunterwegssein.

Schwer fällt es mir, das in wenige Sätze zu packen, was wir in dieser munteren Runde erleben durften. Denn Emmanuel hätte für diese 11 Tage kein schöneres Programm zusammenstellen können: nach dem langen Flug baldmöglichst Bewegung – fünf Tage Walking durch abwechslungsreiches, immer wieder für neue Überraschungen sorgendes Maasai-Land mit seinen Dörfern, Menschen, Herden; dann mit geländetauglichen Fahrzeugen längere Strecken unterwegs zu und in Wildparks, um die ganze Fülle der ostafrikanischen Tierwelt zu erleben; schliesslich zwei Tage in dem von menschlichem Treiben durchpulsten Arusha. Und zwischendurch immer wieder Specials: abendliches und morgenliches Bad im Naturpool an der warmen Quelle, mit der Aussicht auf den Lake Natron und zum Vulkan Oldoinyo Lengai, dem Gott-Berg der Maasai; Kontakt mit dem Arzt Dr. Josef, der weit draussen Hilfe und gesundheitliche Aufklärung sowie Prophylaxe anbietet; Besuch in Emmanuels Dorf, wo wir am unmittelbarsten am Maasai-Leben der Generationen teilhaben durften; Zwischenstation an der „Wiege der Menschheit“ (wo man an der Menschheitsgeschichte Interessierter allein Tage verbringen könnte); der Weg hinauf und stehen unter dem Wasserfall, den der uns begleitende Spezialguide zurecht als „Paradise“ bezeichnete; in Arusha dann nicht nur der Gang durch Märkte, sondern – für mich noch einmal besonders eindrucksvoll – der Besuch von Annas Schule und Haus. – Dir Emmanuel vielen Dank für Dein umsichtiges Planen, Begleiten, uns so reichhaltige Informationen Geben!

Zum Gelingen dieser Tage haben aber auch jene beigetragen, die die Zelte Tag für Tag ab- und aufbauten, uns in improvisierter Küche schmackhafte und stärkende Mahlzeiten zubereiteten, die unser Gepäck und in der zweiten Phase auch uns gekonnt über die oft Sandfahnen hinterlassenden Pisten gefahren haben. Auch Ihr ward immer wieder bereit, uns auf sonst Übersehenes aufmerksam zu machen, uns dieses oder jenes zu erklären. Danke!

Doch hätten wir in dieser besonderen Form in die Welten unter dem Äuquator wohl nicht gefunden, gäbe es da im Waldviertel nicht Menschen, die den Anstoss dazu gegeben haben, es kontinuierlich organisatorisch begleiten. Zwei ihrer Namen kenne ich: danke Heini Staudinger, danke Melanie Tassev!

Wieder in und aus der Westschweiz grüsst
Heinz