Liebt ein Mensch den Frieden, wird er nicht zum Feigling.

SPRICHWORT DER IGBO (AFRIKA)

FORMEL Z
Eindrücke von der 2. Formel Z
Bäume pflanzen und Geschichten lauschen beim 2. Formel Z Rennen

 

FORMEL Z 12. April 2014

2. Formel Z – Z wie Zukunft – Rennen

am Sa, 12. April 2014 um 14:00 Uhr in den Waldviertler Werkstätten in Schrems

Die Formel Z – Z wie Zukunft ging am letzten Samstag in Schrems mit einer bunten Parade mit rund 200 TeilnehmerInnen (darunter auch Fred Ebner, Chef der Solarier, Peter Kargl als Vertreter der regionalen Biobauern, zahlreiche Wirtschaftstreibende aus der Region und den Sponsoren Sonnentor, Radl-Salon, Buchhandlung Spazierer, Verlag Oups und Reinsaat) in die 2. Runde. Heini Staudinger machte schon am Start klar: „Im Rennstall der Formel Z ist es nicht wichtig, wer der/die Schnellste ist. Wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht, lasst uns Bäume pflanzen, Geschichten erzählen, lasst uns spielen und musizieren, lasst uns Brücken schlagen zwischen arm und reich, zwischen schwarz und weiß, zwischen Aus- und Inländern.“ Nicht die Geschwindigkeit, sondern die Lebendigkeit macht bei diesem Rennen „das Rennen“.

Heini Staudinger und Kuh "Faironika"Unter den Klängen der Band „Faia Salamanda“ pflanzten Groß und Klein 3 Eichen entlang der Braunau, lauschten in bunten Hängematten zwischen den Bäumen dem Geschichtenerzähler in luftigen Höhen und kamen auf der rot-weiß-roten Kuh „Faironika“ persönlich zu Wort.

Die Gagen der PilotInnen Klara, Wenzel, Emil und … sollen nicht in den Abgaben für den Staat versiegen, sondern ihrem Vorankommen im Leben dienen. „Wenn wir aber einer alleinerziehenden Mutter z. B. ihren Monatslohn um 100 Euro erhöhen, kostet das unsere Firma, inkl. Abgaben, 131 Euro im Monat. Davon kommen aber nur 52 Euro tatsächlich bei Mutter und Kind an. 79 Euro „braucht“ der Staat um damit z. B. Banken zu retten oder Abfangjäger zu finanzieren. Das ist kein brauchbares Modell; so verspielen wir die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.“ ärgert sich Staudinger.

Die ersten Formel Z – Gagen an die Kinder der Waldviertler Werkstätten, die Kinder aus der Region und die Kinder von tschetschenischen Freunden wurden bereits im Jänner  ausbezahlt. Wie Red Bull in der Formel 1 können auch hier – dank der Formel Z – diese Gagen als Marketing-Aufwand von der Steuer abgesetzt werden. Hundert biologisch abbaubare Luftballons mit Samensäckchen der Firma Reinsaat schwebten am Ende dieser stimmungsvollen Parade als Symbol für eine hoffnungsvollere und verantwortungsbewusstere Zukunft in den Schremser Nachmittagshimmel.